Wann ist Psychotherapie angezeigt?

 

  • Aufmerksamkeitsprobleme, umschriebene Entwicklungsstörungen, massive Schulprobleme, Schulvermeidung und Schulphobien

  • Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörungen

  • Störungen des Sozialverhaltens

  • Angststörungen, beispielsweise Trennungsangst, Soziale Phobien, Panikstörungen, Agoraphobien)

  • Anpassungsstörung, beispielsweise nach einer Trennung der Eltern

  • Psychische Probleme nach akuten Belastungen, Traumatisierungen, selbstver- letzendes Verhalten, Albträume

  • Essstörungen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Adipositas

  • Psychosomatische Beschwerden, beispielsweise Kopf- und Bauchschmerz, Ein- und Durchschlafstörungen

  • Depressive Episoden

  • Probleme in der Sauberkeitserziehung (Einnässen, Einkoten)

  • Bindungsstörung

  • Zwangsstörungen

  • Ticstörungen

  • Autismusspektrumstörungen

 

Diagnostik: 

 

Bevor die Behandlung beginnen kann, wird eine fundierte Diagnostik in bis zu fünf sogenannten „probatorischen“ Sitzungen durchgeführt. Die individuelle Entwicklungsgeschichte wird mit Ihnen, den Eltern, erarbeitet und anschließend gemeinsam mit Ihrem Kind die aktuelle Problematik erörtert. Zudem setze ich verschiedene psychologische Testverfahren ein, um die Diagnostik zu vervollständigen. Natürlich dient der Termin auch zum Kennenlernen und Vertrauensaufbau.


Behandlung: 

 

Der aus der Diagnostik abgeleitete Befund wird in einen individuellen Behandlungsplan zusammengestellt. Die Therapiestunden finden als Einzelbehandlung jeweils 1-2 wöchentlich, 50 Minuten, statt.
Der Behandlungsschwerpunkt meines Ausbildungsinstitutes AkiP an der Universität Köln unter Prof. Dr. M. Döpfner ist die Verhaltenstherapie, die mehrere Behandlungsmethoden, u.a. systemische Ansätze beinhaltet.
Im Gegensatz zu anderen Therapieverfahren setzt die Verhaltenstherapie im „HIER“ und „JETZT“ an - weniger in der Vergangenheit, wie beispielsweise die  Psychoanalyse. Grundsätzlich steht der kognitive Therapieansatz im Mittelpunkt der Verhaltenstherapie.

Kognitionen setzen sich aus Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen zusammen. Sie üben auf uns einen großen Einfluss im Denken und Fühlen und letztendlich in unserem Verhalten aus. Es  sind nicht die Situationen die uns Schwierigkeiten bereiten, sondern die Art, wie wir sie bewerten.

In der kognitiven Verhaltenstherapie werden Blockierungen, irrationale Bewertungen und Ansichten bewusst gemacht und gemeinsam ein positives Verhalten erlernt.

Ich arbeite wie ein Coach, um hilfreiche Wege zur Problemlösung, zur Korrektur blockierender Einstellungen, zum Aufbau eines positiven Selbst- und Lebensbildes zu vermitteln. Zudem erfahren Sie, wie es zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Problematik kommt.

Vornehmlich verstehe ich mich als Anwalt Ihres Kindes.
Es ist mir ein Anliegen, mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 – 21 Jahren und Ihnen, den Familien, transparent und individuell zu arbeiten. Das beinhaltet meinerseits ein wertschätzendes Arbeiten, Rücksichtnahme auf Ihrer Bedürfnisse sowie gemeinsam Ziele zu formulieren. 

 

Mein Ziel ist es, dass Ihr Kind  in kommenden Lebensabschnitten von diesen erlernten Strategien, u.a. Problemlösung, Stressbewältigung, Entspannung etc. profitiert. Ihr Kind wird andere Menschen anderes wahrnehmen und deren Verhalten besser verstehen - weniger ängstlich, ärgerlich, deprimiert sein.
Heranwachsende werden mit mehr Ruhe und Ausgeglichenheit einen guten Start für das Leben haben. In Krisenzeiten werden sie diese eher rechtzeitig erkennen und handeln können.

Therapien müssen nicht immer zwingend in der Praxis stattfinden – mitunter finden sie auch im nahen Umfeld der Praxis statt.

Die Dauer der Therapie kann, je nach Problematik, wenige Wochen oder einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.
 

 

Impressionen aus meiner Praxis:

 

 

Get Adobe Flash player